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Vorwort des Herausgebers
Das so umstrittene Überleben des Todes ist schon seit langem kein Gegenstand des Glaubens, Ahnens, Meinens und Gleichnisdeutens mehr, sondern ein Gegenstand vielfältigen Wissens. Bis zur Stunde hat Deutschland den Anschluß an die internationale Jenseitsforschung weitgehend verpaßt. Dies zeigen Veröffentlichungen vieler Wissenschaftler, z. B. die des weltberühmten Physikers und Nobelpreisträgers Sir Oliver Lodge, der ein anerkanntes Werk über das Leben nach dem Tode veröffentlichte. Überall auf der Welt haben Forscher ganze Lebenswerke dem Leben jenseits der Todespforte gewidmet, die anerkannt und genauso ernst genommen werden, wie irgendeine andere wissenschaftliche Veröffentlichung. Von maßgeblicher Bedeutung für dieses Forschungsgebiet sind in Deutschland das dreibändige Werk von Dr. Emil Mattiesen mit dem Titel "Das persönliche Überleben des Todes; eine Darstellung der Erfahrungsbeweise", erschienen in einem der größten wissenschaftlichen Verlage der Welt, bei Walther de Gruyter & Co., Berlin. Bezeichnenderweise ist dieses Werk von Deutschlands Wissenschaftlern so gut wie unbeachtet geblieben. Nicht einmal die Theologen nahmen es zur Kenntnis, gleichsam als mindere es ihr Ansehen, wenn an Stelle eines bloßen Glaubens endlich ein wohlfundiertes Wissen träte.
Besonders die Materialisationsvorgänge sind so eindrucksvoll und für unser naturwissenschaftliches und religiöses Weltbild so folgenschwer, daß sie von Kritikern und Ungläubigen in Bausch und Bogen als Schwindel erklärt werden und heute von "modernen", animistisch geprägten Parapsychologen ignoriert werden. Doch man prüfe erst und urteile dann! Die folgenden Bildersequenzen von Materialisationen wurden mit Hilfe der Infrarot-Photographie aufgenommen. Die ersten beiden Bilder wurden aus verschiedenen Richtungen durch Dr. A. v. Schrenck-Notzing in München am 1. Juli 1913 aufgenommen. Das polnische Medium Stanislawa P. wurde zuvor in ein spezielles Trikot mit angenähter Schleierhaube und Schleierhandschuhen eingekleidet. Trotzdem trat bei allen Versuchen Ektoplasma aus dem Munde des Mediums heraus und durch den unversehrten Schleier hindurch. Die darauf folgenden sechs Bilder zeigen den gesamten Prozeßablauf von der Materialisation einer geistigen Form mit Namen Silver Belle. Von Beginn der Absonderung des Ektoplasmas vom Medium bis zur Wiederauflösung der Form wurden etwa 30 Minuten gemessen. Die Bilder zeigen eine Assistentin, die den Vorhang des Kabinetts aufhält und so den Blick auf das Medium Ethel Post-Parrish, aus Pennsylvania, U.S.A., ermöglicht. Weitere Veröffentlichungen zum Thema findet man in den Broschüren "Das Fortleben nach dem Tode" und "Der Kampf um die Materialisationsphänomene".
Bad Salzuflen, im Juli 2000
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Infrarotaufnahme 1: Austritt des Ektoplasmas aus dem Mund des sich in Trance befindlichen Mediums. Um Tricksereien auszuschließen, hatten Wissenschaftler den Kopf und die Hände des Medium mit einem feinen Netz aus Gaze umhüllt. |
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Infrarotaufnahme 2: Dasselbe Medium in Seitenansicht. |